Ziteilwallfahrt Juli 2026
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Wallfahrt der Sakristane des Bistums St- Gallen nach Ziteil
Unsere liebe Frau von Ziteil bitte für uns
Bei strahlendem Sonnenschein versammelte sich eine schöne Anzahl Sakristane am Sonntag 5 Juli beim Bahnhof Thusis. Die meisten liessen sich noch einen «Durstlöscher» servieren, da es draussen ziemlich heiss war. Nachher gings mit dem Auto bergauf bis zum Parkplatz der Alp Muntér. Nun wurden die Wanderschuhe «montiert». In Gruppen ging es nun auf die «Wallfahrt». Die Sonne wurde zum Glück immer wieder mit Wolken bedeckt, was für uns als sehr angenehm empfunden wurde. Beim «Kiosk» war «Pause» um sich für den letzten Aufstieg zu stärken. Zu den ersten Wallfahrern welche im 2434 m.ü.M Ziteil eintrafen gehörte auch die jüngste Teilnehmerin Selena mit 6 Jahren. «Guet gmacht». Nach dem Zimmer Bezug wurde uns ein feines Nachtessen serviert zubereitet von Paul Schlienger dem Hüter dieses Ortes. Sogar ein Dessert, verschiedene Mousse durften wir geniessen. Den Service und das Abwaschen natürlich von Hand erledigten für uns Alle ein paar Frauen und Männer. Herzlichen Dank.
Zum Ausklang des Abends gab es ein gemütliches Beisammensein, bei Gesprächen, Spielen sowie Jassen. Sehr schnell verging die Zeit. Schon machten sich einige auf den Weg ins Bett. Bei sehr «frischen» Temperaturen konnten wir herrlich schlafen.
Morgens um 8.00 Uhr feierte Abt Emmanuel vom Kloster Uznach mit uns «die grosse Danksagung» Sehr gute Gedanken gab er uns mit für unseren Alltag daheim. Vergelts Gott.

Nun erwartete uns ein Frühstücksbuffet vom Feinsten. Zopf, Brot, Fleisch, Früchte, Müesli alles was das Herz begehrt, dazu einen feinen Kaffee oder Tee. Anschliessend hiess es das Bett aufräumen und den Rucksack packen. Wieder halfen fleissige Frauen und Männer alles in Ordnung zu bringen. Danke. Ein Foto unserer Gruppe durfte nicht fehlen. Der Abstieg zum Parkplatz bot noch einmal Gelegenheit um sich Miteinander auszutauschen. Am Ziel angelangt, sagten sich einige auf Wiedersehn. Die anderen trafen sich in Savognin bei der Badi. Die einen wagten ein kühles Bad, die andern genossen das Miteinander. Im Verlaufe des Nachmittags sagte man sich auf Wiedersehn. Freuen wir uns aufs nächste Jahr, wenn wieder die Wallfahrt nach Ziteil stattfindet. (SO. 11./ MO.12. Juli 2027)
Danke Patrik Stillhart und Allen die zum guten Gelingen beigetragen haben.

Text; Klara Beeler-Ott Bilder; Gabi Haltiner
Chrisammesse 2026
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Chrisam-Messe 2026
Am Dienstag, 31.März
18.15 Uhr im Dom St.Gallen
Liebe Sakristaninnen, liebe Sakristane
Weil die Chrisam-Messe einen besonderen Bezug zu unserer Berufung als Sakristane hat, lädt uns Bischof Beat Grögli herzlich zum Gottesdienst ein. Anschliessend sind wir alle zum Apéro eingeladen. Dieser findet im 1. Stock des Dekanatsflügels statt, es ist ausgeschildert.

Wer gern am Apéro teilnehmen möchte, soll sich bitte bis am Sonntag, 8.März 2026 bei mir anmelden, damit ich es dann dem Sekretariat des Bistums melden kann.
Ich würde mich freuen viele von euch zu sehen.
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / 079 533 69 06
Sakristanenverband Bistum St.Gallen
Präsident Patrik Stillhart
Quarten 2025
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Kurstage 2025 des Sakristanenverband Bistum SG in Quarten

Der Präsident des Sakristanenverband Bistum SG, Patrik Stillhart, führt durch das abwechslungsreiche Programm der Kurstage. Mit der Begrüssung und dem Vorstellen der Referenten Hildegard Aepli und Dominik Michel, Mitarbeiter Bistum SG, beginnt der Tag mit dem Thema «Schätze der Kirche- Kirchenaustritte». Der Maler Rembrandt hat das Gleichnis vom verlorenen Sohn, auf einer Leinwand mit viel Licht und Schatten dargestellt. Das Gleichnis wirft immer dieselbe Frage der Gerechtigkeit auf. In Anlehnung an den Papst Franziskus, dem Zuhören als wichtiges Mittel für den Dialog miteinander war, dürfen die Anwesenden dies selbst praktizieren. Mit 6-8 Personen pro Tisch und jeweils nur 1 Minute pro Stimme wird gesprochen und gelauscht. Der Saal ist mit 55 Personen besetzt, trotzdem herrscht ein ruhiges Gemurmel und die Konzentration auf das Gehörte gerichtet. Der Schatz der Kirche ist für jeden etwas anderes und die Gerechtigkeit? Leben wir danach? Gerechtigkeit erfahren wir nur bei Gott und ER ist derjenige der allen Menschen die Umkehren, seine Barmherzigkeit und Liebe schenkt. Sind auch wir dazu bereit, Ausgetretenen Barmherzigkeit entgegenzubringen?

Nachmittag: Mental- und Wertecoach Lars Thoma
In der Mitte auf einem erhöhten Tisch, sitzt ein plüschiges Mammut mit einem putzigen Reiter. Welche Bewandtnis hat es damit? Der Coacht und Mentaltrainer Lars Thoma löst das Rätsel auf. Mit dem Mammut werden die gespeicherten Erlebnisse dargestellt, z.B. Stress, Angst, Glücksmomente, Freude, usw. Im daneben platzierten Glas werden sie mit blauen = negative, weissen = positive eingefärbten Erdnüssen dargestellt. Der Mensch, als Fluchttier, schützt sich bei Gefahr gegen negative Einflüsse und speichert diese intensiver. Dies mit kleinen Schritten zu unterbrechen, ist das primäre Ziel dieses dreistündigen, humorvollen und kurzweiligen Referats. Erstmal Stopp sagen (das Mammut ausbremsen), dann bewusstes Atmen praktizieren. So simpel würde es funktionieren. Sich Zeit zu nehmen, dies immer wieder zu üben und so Stress umzuprogrammieren, benötigt Zeit und vielleicht auch Unterstützung bei einem Mentaltrainer.

Mittwoch: Linus Brändle von der DAJU, bringt verschiedene Inputs im Umgang mit jungen Menschen zur Sprache. Wertschätzung der Minis im Gottesdienst, in der Freizeit, einbeziehen bei Veranstaltungen der Kirchenanlässe. Immer dranbleiben, mit den Möglichkeiten, die ein Sakristan hat. In verschiedenen Stufen die Jugendlichen langsam in die Verantwortung nehmen und sie bei ihren Anliegen ernst nehmen. Dabei Nähe und Distanz immer im Auge behalten.

Nachmittag: Schon der Aufbau von vielfältigen Adventsgestecken als Dekormuster, macht Neugierig. Iris Rüegg fasst kurz Ihren Werdegang zusammen und lebt ihre kreative Ader in ihrem Atelier aus und gibt in Kursen ihr Wissen weiter. Mit Materialen aus der Natur gesammelt zeigt sie, dass jegliche Formen mit Alltagsgegenständen, selbst hergestellt werden können. Sie versteht es den Drang zu wecken, selbst etwas herzustellen, so dass viele Kursteilnehmer/innen die Pause sausen lassen und sich gleich ans eigene Werkstück machen. Aus gleichen Materialien entstehen wunderschöne unterschiedliche Objekte.
Donnerstag: Pater Josef Rosenast berichtet mit Humor über Räuchern und Rituale in den Kirchen. Schön aus dem Plenum zu hören, wie viele verschiedene Traditionen in den Pfarreien noch immer gehegt und gepflegt werden. Dem Weihrauch werden noch andere heilende Wirkungen zugestanden, so als entzündungshemmend, erhältlich in Cremen, Pastillen, Tinkturen. Erstaunt hat die Anwesenden, dass es das grösste Weihrauchfass in Deutschland gibt. Beruhend auf einer Idee der Ministranten, die dies konsequent und mit Unterstützung von Spenden geschafft haben, ins Guinnessbuch 2013 zu gelangen. Es zeigt, wozu Ministranten fähig sind.

Mit lobenden Worten an die Organisatorin und den ganzen Vorstand bedankt sich Patrik Stillhart für diesen gelungenen Kurs. Er wünscht seinen Arbeitskolleginnen und Kollegen, Zufriedenheit und Erfüllung in ihrer wertvollen Arbeit.
Mit sehr positiven Rückmeldungen zur Organisation, den Themen und den gewählten Referenten, schliesst dieser Kurs erfolgreich mit dem Gottesdienst ab.
Aktuarin Gabi Haltiner
Bilder & Text: Gabi Haltiner




